Informationen der Geschäftsleitung
Bettenbelegung
Unser Haus ist voll belegt. Nachgefragt werden vor allem Einzelzimmer und Möglichkeiten,
auf der weglaufgeschützten Demenzabteilung wohnen zu können. Die Nutzung der Entlastungsangebote im Tages-
und Nachtzentrum liegt immer wieder über der Kapazitätsgrenze.
Akut- und Übergangspflege
Die für die Akut- und Übergangspflege zur Verfügung stehenden Betten sind sehr
unterschiedlich belegt. Die Belegung entspricht ingesamt noch nicht den Erwartungen und führt zu
Einnahmeverlusten.
Finanzielles
Das Geschäftsjahr 2011 und die Revision der Jahresrechnung 2011 werden demnächst
abgeschlossen sein. Ein Blick auf die provisorischen Zahlen zeigt eine ausgeglichene Rechnung und eine
positive Bilanz. Sorgen bereiten nach wie vor die hohen Debitorenausstände von Bewohnerinnen und Bewohnern.
Personelles
Der Personalbestand ist stabil. Schwierig ist es, neue qualifizierte Pflege- und
Betreuungsfachkräfte zu gewinnen. Die Fluktuation ist in den letzten Monaten seit Sommer 2011 gestiegen.
Sorge bereiten vor allem die Kündigungen innerhalb der Probezeiten und die Auflösung von Lehrverhältnissen.
Kündigungen von Lernenden während ihrer Ausbildungszeit stellen zwar eine Zäsur für alle Beteiligten dar, waren in
der Vergangenheit leider aber notwendig als Folge fehlender Arbeitsdisziplin und der Unzuverlässigkeit von
Lernenden. Die Geschäftsleitung ist überzeugt, mit ihrer konsequenten Forderung gegenüber Auszubildenden
langfristig eine erfolgreiche Personalpolitik zu führen.
Die Geschäftsleitung ist dem Vorwurf von Grossrätin und Motionärin Lilian Studer nachgegangen, es hätten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter infolge der Haltung unseres Hauses zum "Selbstbestimmten Leben
und zum selbstbestimmten Sterben" gekündigt oder sie seien von der Geschäftsleitung in einem Fall unter Druck
gesetzt worden, damit sie nicht gegen das selbstbestimmte Sterben opponieren würden. Das Ergebnis ist eindeutig.
Die einzige Auflösung eines Arbeitsverhältnisses in diesem Zusammenhang wurde nicht vom Regionalen Pflegezentrum
Baden vorgenommen, sondern von der vorgesetzten Stelle einer Seelsorgerin, die sich vehement gegen die Haltung
zum selbstbestimmten Sterben gestellt hatte.
Wohnen im Alter - Leben im RPB
Im Rahmen des Projektes "Wohnen im Alter - Leben im RPB" konnte ein weiterer Meilenstein
gesetzt beziehungsweise gestellt werden - in Form von neun Paravents, die der Künstler Beat Toniolo im Auftrag
des Regionalen Pflegezentrums Baden gestaltet hat. Die Paravents aus Glas dienen dazu, die Wohnlichkeit im
Eingangsbereich und Foyer zu verbessern und die Bewohnerinnen und Bewohner sowie unsere Besucherinnen und Besucher
dazu einzuladen, in den Sitzgruppen Platz zu nehmen, sich zu unterhalten, Zeitung zu lesen oder das Treiben im Haus
bei Kaffee und Kuchen zu beobachten.
Ausblick
Ein Blick auf das Jahresprogramm 2012 lohnt sich. Es enthält eine Vielzahl interessanter
und bunter Veranstaltungen im ganzen Jahr. Informieren Sie sich und nehmen Sie am einen oder anderen Anlass teil.
Wir freuen uns auf Sie!
Marc Pfirter
Direktor