Aktivierung und Betreuung
Begleiten. Vielfalt entdecken. Fördern. Freude erleben.
Ein erfüllter Alltag ist der Schlüssel zu hoher Lebensqualität. Unser Team aus Mal-, Musik- und Aktivierungstherapeuten setzt sich mit Herzblut, Kreativität und Fachwissen für die Bewohnenden ein und leisten damit einen grossen Beitrag zu deren Alltagsgestaltung und Lebensfreude.
Individuelle Begleitung
Jeder Mensch ist einzigartig. Deshalb stehen in unseren Einzelsettings die individuellen Bedürfnisse und persönlichen Stärken im Mittelpunkt. Unsere therapeutischen Impulse sind so vielfältig wie die Lebensgeschichten unserer Bewohnenden:
- Gezielte Förderung: Von Muskelaufbau bis hin zur Erhaltung kognitiver Fähigkeiten.
- Wohlbefinden & Linderung: Begleitung in der Palliative Care, Schmerztherapie oder durch basale Stimulation.
- Persönliche Nähe: Biografiearbeit, intensives Zuhören oder das Erfüllen eines lang gehegten Herzenswunsches.
Gemeinschaft erleben
In unseren Gruppenangeboten schaffen wir einen sicheren Raum für Begegnung und Austausch. Ob in offenen Runden oder geschützten Kleingruppen – das gemeinsame kreative Schaffen verbindet. Es stärkt das Zugehörigkeitsgefühl, fördert die sozialen Kontakte und lässt neue Freundschaften entstehen.
Unsere Angebote im Überblick
Unsere Aktivierungsfachpersonen tragen dazu bei, die Lebensqualität unserer Bewohnenden zu verbessern, indem sie die körperlichen, geistigen und sozialen Fähigkeiten gezielt unterstützen, erhalten und fördern.
Je nach Krankheit oder Beeinträchtigung, vorhandenen Interessen und Möglichkeiten gestalten die Fachpersonen die Therapien und wählen die entsprechenden therapeutischen Mittel: musische, kognitive, gestalterische, lebenspraktische oder gesellige Aktivitäten wie zum Beispiel gemeinsames Kochen, Gedächtnistraining, Bewegungstraining oder kreatives Gestalten.
Ob mit Pinsel und Farbe oder Musikinstrumenten – jede Person kann aufgrund ihrer natürlichen Kreativität Emotionen auf eigene Art und Weise zum Ausdruck bringen.
Maltherapie
Die Maltherapie verfolgt die Ansätze: Jede Person kann malen. Wir können ausdrücken, was uns bewegt, berührt und beschäftigt in einem geschützten Rahmen. Es gibt kein richtig oder falsch. Jedes Bild ist etwas Einzigartiges, das es so kein zweites Mal geben wird. Wir alle tragen die Kreativität in uns. Wir sind Gestalter und Erschaffen unserer eigenen Wirklichkeit im Innen und Aussen. Wir können alles malen auf unsere eigene Art und Weise.
Im Hören und Spielen von Klängen, Rhythmen und Melodien wird die Wahrnehmung vielfältig angeregt. Gefühle und Befindlichkeiten können - die Sprache bereichernd, ergänzend oder ersetzend - ausgedrückt und mitgeteilt, Erlebens- und Verhaltensweisen spielerisch erkundet und erweitert werden. Kontakt und Begegnung werden auch dort möglich, wo die Sprache aus seelischen oder körperlichen Gründen einseitig entwickelt oder eingeschränkt ist, vielleicht sogar ganz fehlt.
In der Musiktherapie wird Musik aufgrund dieser Eigenschaften als vertiefendes Medium für Wahrnehmung, Ausdruck, Kommunikation und Verhalten eingesetzt, um individuelle Entwicklungs- und Wandlungsprozesse anzuregen und zu begleiten.
Im Blog erfahren sie mehr über die Musiktherapie im RPB.
Die Mitarbeitenden für Anlässe & Freiwillige ermöglichen den Bewohnenden, den Anschluss an die Aussenwelt nicht zu verlieren. Wöchentlich werden Gesellschaftsanlässe wie Tanznachmittage, Lotto, Kino, Konzerte, Aktivitäten mit Schulen, Ausflüge und vieles mehr verwirklicht. Dabei wird das Team von rund 80 aktiven und motivierten Freiwilligen unterstützt.
Erfahren Sie mehr.
Mit über 45 Tierbesuchen pro Jahr kommen handzahme Tiere mitten in die Wohnstuben unserer Bewohnenden hinein. Die Meerschweinchen oder Hühner tragen wesentlich zur aufheiternden Stimmung der Bewohnenden bei.
Die ausgebildeten Sozialhunde mit ihren ehrenamtlichen Halterinnen und Haltern ermöglichen den Bewohnenden, in Gruppen oder Einzelsettings, viel Positives und Freude zu erleben.
Die Seelsorgenden geben Raum für persönliche Gespräche und Anliegen. Sie begleiten bei der Bewältigung von Krankheit und Trauer, in Krisen sowie beim Sterben. Auch unterstützen sie die Bewohnenden durch Gebete, Rituale und die regelmässige Feier von Gottesdiensten oder nehmen auf Wunsch Kontakt auf mit Seelsorgenden anderer Konfessionen und Religionen.
Sie sind offen für die Anliegen der Bewohnerinnen und Bewohner und gleichzeitig auch Ansprechpersonen für Angehörige, Mitarbeitende und freiwillig Engagierte, unabhängig von deren religiösen Prägung.
Ihren Gesprächspartnern sichern sie die seelsorgerliche Schweigepflicht zu.